Eine Fußbodenheizung nachzurüsten ist heute einfacher als viele denken. Mit moderner Frästechnik lassen sich Heizkanäle direkt in bestehenden Estrich fräsen – ohne den Boden komplett entfernen zu müssen.
Besonders bei Altbausanierungen ist das Nachrüsten eine komfortable und energieeffiziente Lösung für gleichmäßige Wärme und geringere Heizkosten.
Die Standardlösung: Heizkanäle werden direkt in den vorhandenen Estrich gefräst. Ab 5 cm Estrichstärke möglich. Keine zusätzliche Aufbauhöhe, schnelle Ausführung.
Für Böden mit wenig Aufbauhöhe oder ohne ausreichenden Estrich. Spezielle Dünnschichtmatten werden auf dem bestehenden Boden verlegt – minimale Höhenänderung.
Verlegung auf Systemplatten aus EPS oder Straport – ideal für Holz-Unterkonstruktionen, Trockenbau oder wenn kein Nassestrich möglich ist.
| Kriterium | Frässystem | Dünnschicht | Trockensystem |
|---|---|---|---|
| Benötigt vorhandenen Estrich | Ja (ab 5 cm) | Nein | Nein |
| Aufbauhöhe | Keine | Minimal (~10–15 mm) | Ca. 25–50 mm |
| Fußbodenbelag darüber | Alle tauglich | Alle tauglich | Je nach System |
| Trocknungszeit | Keine | Keine | Keine |
| Für bewohnte Objekte | Ja | Ja | Ja |
| Ideal für | Altbau, MFH, Gewerbe | Renovierung, Einzelzimmer | Dachböden, Holzböden |
Unsere Projekte zeigen, wie einfach sich eine Fußbodenheizung nachträglich installieren lässt – egal ob Altbau, Wohnung oder Gewerbeobjekt.
Besichtigung und Planung der Heizkreise.
Einfräsen der Heizkanäle mit Industriesaugung.
Einlegen der Heizrohre und Montage des Verteilers.
Druckprüfung und Vorbereitung für Installateur.